Carlito’s Way – Weg zur Macht
| 5. Januar 2010Noch ein Mafiafilm. Diesmal aber ein Echter. Den Film hatte ich zuvor nicht gesehen. Es soll aber gut sein, also haben wir ihn eingelegt. Im Nachhinein mussten wir feststellen, dass es gar nicht “der” Carlito’s Way ist, sondern die Vorgeschichte. Jetzt mag sich für mich erklären, warum ich anfangs nicht angetan war.
Denn in der ersten Stunde des Film wird eine Liebesbeziehung sehr tiefgründig erzählt. Dabei spielt sie, bis auf einen Moment, kaum eine Rolle. Erst als die Familie und damit auch Carlito’s Freundin fliehen müssen, geht es so richtig zur Sache und der Film wird noch richtig gut. Nur Earls Bruder ist etwas lästig. Die Geschichte spielt sich zwischen 1930 und 1970 ab. Der Autodieb Carlito kommt aus dem Knast. Er ist zwischen den Bandenkriegen der Schwarzen, der Italiener und der Puertoricaner aufgewachsen. Allerdings saß er auch mit einem Schwarzen und einem Italiener. Die drei haben sich angefreundet und wollen nun gemeinsame Sache machen. Sie steigen zu einer wahren Macht in Harlem auf. Bis hierhin wird nicht gezeigt, wie sie es schaffen, erst jetzt wird der Film detailreicher. Und hier kommt es auch zum Showdown. Mehr sei nicht verraten, denn gerade ab der zweiten Hälfte wird der Film sehr sehenswert.
Als nächstes kommt der bekannte Kinofilm dran. Als zweiten Teil sozusagen und die Geschichte nach dem Aufstieg.