Archive for the Politik Category

Osama tot

| 2. Mai 2011

Nicht neu die Meldung, aber ich will mal was sagen: Ich finde es nämlich gut. Somit gewinnen die Amerikaner wieder etwas an Glaubwürdigkeit und mit dem Tod ist auch eine Person weg vom Terrorfenster die doch viel, was man mit dem Internationalen Terrorismus verbindet verkörperte. Ob und welche Auswirkung die ganze Sache haben wird, ist eine andere Frage. Jedenfalls sollten alle gewarnt sein, die ihre Ansichten mit Gewalt durchsetzen wollen, statt mit Worten und Taten…

Unter Linken

| 28. März 2011

Ich hab ja gesagt, ich werde politischer. Das bedeutet, es wird libertär, fast anarchokapitalistisch, böse und sarkastisch und mit ganz viel Schadenfreude und Polemik. Aber nicht hier, sondern da. wer Bock hat, kann dort mitlesen. Wer nicht, der möge sich das hier ansehen: Michael Moore liberal :)

Mehr Genfood erlaubt

| 10. März 2011

Gentechnik mag spannend sein. Sie mag auch große Chancen bieten, besonders in der Medizin und in der Rohstoffversorgung. Aber gentechnisch Veränderte Lebensmittel lehne ich Kategorisch ab. Es gibt keine Langzeitstudien und unabhängig der der Lobby gewonnene Informationen sind rar.

Viele denken so wie ich. Genfood wird von einem überwiegenden Teil der Bevölkerung abgelehnt. Aber nur wenn man sie fragt. Im Alltag spielt Gentechnik keine Rolle. Wer guckt schon aufs Etikett wenn er was kauft und wer weiß schon, wann der Einsatz von Gentechnik erst gar nicht deklariert werden muss? Und so konnten die Vertreter des Volkes und Gebieter über den Schutz der Verbraucher in der EU die Grenzwerte der Verunreinigung herkömmlicher Nahrungsmittel mit Gentechnikrohstoffen ändern, ohne das ein Aufschrei wie bei S21 gegeben hätte. Dabei betrifft S21 nur eine kleine Region, die neuen Grenzwerte dagegen die Menschen und Umwelt in ganz Europa.

Bislang galt ein Importverbot für Nahrungsmittelrohstoffe wie Weizen oder Soja, wenn diese nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen enthielten (GVO). Sollten zugelassene GVO gefunden worden sein, musste die Lieferung als auch als GVO gekennzeichnet werden und taugte damit nur noch als Futtermittel. Da der Anbau von bei uns nicht zugelassenen GVO in ganz Amerika aber zunimmt, war eine Einhaltung der Grenzwerte immer schwieriger geworden. Zudem hat man dort bereits das Problem, das zu Versuchzwecken geplanzte GVO sich mit den zugelassenen vermischten und jetzt in der Nahrungsmittelkette sind. Das betrifft Material, dass für die Nahrungmittelproduktion bestimmt war, aber auch solches, dass eigentlich mal zur Medikamentengewinnung dienen sollte. Im Klartext: Amis haben Medikamente im Essen. Und genau das ist jetzt auch in Europa erlaubt. Es dürfen verunreinigte Lebesnmittelrohstoffe importiert und als nicht gentechnisch verändert verarbeitet werden, auch wenn gentechnisch verändertes Material enthalten ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese GVO zugelassen, bedenklich oder vielleicht sogar medikamentöse Wirkungen haben oder nicht.

Damit verbreitert sich die Front. Bislang kämpfte Foodwatch für eine Kennzeichnung von tierischen Produkten sowie mit Hilfe der Gentechnik hergestellten Zusatzprodukten wie z.B. Vitamin C oder andere Hilfmittel der Lebensmittelproduktion. Hier gibt es keine Kennzeichnungspflicht, es sei denn, die verwendeten GVO sind im Endprodukt nachweisbar. Im Prinzip darf jetzt alles mit verunreinigtem gentechnisch verändertem Rohmaterial hergestellt werden, ohne dass eine Kennzeichnungspflicht besteht. Das bedeutet, wir alle werden demnächst Lebensmittel zu uns nehmen, die vielleicht unter anderem irgendwelche Kartoffeln, Weizen oder Mais mit seltsamen Funktionen enthalten – wie z.B. die Produktion von Fungiziden um sich gegen Pilze zu schützen, was dann aber noch immer als Lebensmittel zugelassen wäre…

Dann gibts da noch NABU. Diese wollen weiterhin eine Nulltolelranz beim Saatgut. Grund ist, dass unser Saatgut die Grundlage aller unserer Nahrung darstellt. Ein weiteres von vielen Problemen der Gentechnik auf unseren Feldern ist, dass wenn einmal eine Verunreinigung stattgefunden hat, diese nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Sind nur Spuren darin enthalten, wächst eine neue Genpflanze, die wiederum neue Saatkörner produziert, die wieder gepflanzt werden, die wieder… usw. Aber auch hier will die EU dem druck der Amerikaner nachgeben. In einem Test hat man versucht, im abgelegensten Winkel der USA, hunderte Kilometer vom letzten Sojafeld entfernt, gentechnikfreies Soja nachzuzüchten. Erfolglos. Sie können also bei bestimmten Pflanzen wie Soja oder auch Weizen kein gentechnikfreies Saatgut mehr produzieren. Nie wieder!

Und da ist da noch der Informationsdienst Gentechnik. Ganz weit Links und mega Grün erhält man dort aktuelle Infos zum Thema. Sie wollen ein generelles Verbot der Gentechnik. Bedingt kann ich dem zustimmen. Für medizinische Zwecke und zur Rohstoffgewinnung sollte es aber nach wie vor möglich sein, GVO zu züchten und auch anzuwenden. Entsprechender Schutz der Natur vorausgesetzt.

Kritische Stimmen kommen auch aus der Schweiz. Die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnik liefert jede Menge Material – einfach mal bei Themen reinschauen – ganz ohne Polemik und vor allem fundiert. Außerdem gibt Transgen jede Menge Informationen zum Thema bereit.

Weitere Quellen wären BUND und AID. Spannend finde ich die Gentechnikfreien Regionen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht nämlich ein echter Marktvorteil und der richtige Schritt: Selbst in die Hand nehmen und nicht bei einem Spiel mitspielen, dass andere ohnehin dominieren. Wenn man dann noch das Gentechnikfrei-Siegel in die Supermärkte bekommt, können Grenzwerte erteilt werden, so viel wie man will, ich bin überzeugt, dass dann diese Regionen die Überhand gewinnen werden!

Zuletzt noch meine Aufforderung mitzumachen natürlich :) Wer ist dabei?

…und warum jeder Überwachungsstaat diese speichern will. Wer das herausfinden will, schaue sich die Visualisierung der Handydaten von Malte Spitz an.

Zitat aus der Zeit (die muss man ja jetzt kennzeichnen *g):

Das Profil enthüllt, wann Malte Spitz durch Straßen läuft, wann er Bahn fährt, wann er fliegt. Es zeigt, in welchen Städten und an welchen Orten er sich aufhält. Es zeigt, zu welchen Zeiten er arbeitet und zu welchen er schläft, wann man ihn am besten erreichen kann und wann eher nicht. Es zeigt, wann er lieber telefoniert und wann er lieber eine SMS verschickt und es zeigt, in welchem Biergarten er gerne sitzt. Es zeigt ein Leben.

via Spreeblick

Der GEMAs neuster Streich

| 12. Dezember 2010

Abschließendes Zitat beim ZDF:

Wenn sich das mal nicht bei der nächsten PISA-Studie wieder rächt.

via ua.