Energie und Geld

Kapitalismuskritik ist vielfältig, was aber unbestritten, auch unter echten Kapitalisten, ist, dass das Geldsystem kaputt ist.

Eine Alternative ist Gold. Gold gilt als Wertspeicher und soll Tauschmittel sein, bzw. werden. Problematisch ist die Kombination mit dem Eigentumskonzept jeder sesshaften Gesellschaft, ein Keim möglichen Neids – wenn echte Werte zum Tausch UND Speichern verwendet werden. Daher sollten wir unser Tauschmittel auf eine andere Basis stellen.

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Die Hure Vernunft

Was gute Sitte ist soll Recht werden, Naturrecht. Was schlechte Sitte ist, dem sollten wir entsagen. Das gute vom schlechten zu trennen bedarf der Vernunft.

Wenn wir an eine Gott glauben und dieser verlangt sich selbst zu kasteien, dann darf jeder Mensch sich erheben und sein Leid zum Ausdruck bringen. Mit Vernunft wird so dieser schlechten Sitte für die Zukunft eine neue Sitte untergeschoben, das Vernunftrecht.

Mit Vernunft können wir dissipativen Gesellschaftssystemen den Rücken zu wenden. Systemen, die zum überleben mehr Ressourcen brauchen als sie an ihre Umwelt abgeben – gerne auch leicht vergiftet. Deren Gemeinwohlstand führt zu Ausbeutung, Bevormundung und Sklaverei anderer. Irgendwer wird bezahlen, ganz bestimmt aber nicht die Teile des Systems selbst. Dissipativ eben.

Heute wollen wir die Gesellschaft verändern. Mehr Klimaschutz, mehr Nähe zur Natur, mehr Gedanken über das Wie Wir Leben machen, das soll gute Sitte werden. Vermeintlich, das System, mit dem wir dies wollen, die Institutionen die es machen sollen, sind Dissipativ. Die Vernunft ist nicht die Vernunft, geboren aus dem Mut des Einzelnen, es ist die Vernunft eines vereinnahmenden Systems.

Vernunft ist heute die Hure dieser Systeme die immer dann durchs Dorf gejagt wird wenn wir, die Menschen, wieder im Lichte einer Einheit, mit einem guten Gewissen und im guten Glauben, dass diesmal alles besser würde, unsere Sitten überarbeiten sollen. Eine Hure, die man aus dem Hut zaubert und sich so sexy gibt, das man dem nur schwerlich widerstehen kann, wenn sich irgendwo irgendwer irgendeinen Vorteil verspricht. Sie vernebelt uns die Sinne und macht unwillig jede andere Form der Vernunft zu akzeptieren. Diese kranke Vernunft ist unser Ideal geworden.

Ich plädiere für eine emphatische Vernunft! Eine die einschließt und nicht ausgrenzt. Eine Vernunft die gutes Recht produziert und nicht nur für den kurzfristigen Erfolg, der eigenen Existenz wegen, aus dem Repertoire gezogen wird. Keine Bevormundung mehr, genau das wollte die Vernunft, selbst denken war die Devise. Vernunft ist für alle und es kostet Mut und _im Anschluss_ viel Energie sich von dieser Hure der Bequemlichkeit und Ausbeutung loszusagen und dem schönen Dingen einen Flow zu geben – der dann gerne gute Sitte und aus ihrem Wesen zu gutes Recht werden darf

[Ich habe den Beitrag zurückdatiert weil er bereits andernorts veröffentlicht ist. So passt dann die Timeline hier im Blog wieder 😉 ]

Charakterupdate

[UPDATE] vom Update. Charakter der Systeme ist soweit lesbar und verständlich(er). Ich bin auf die Kritik aus dem Forum gespannt. Jetzt kommen für mich ein paar neue Themen, z.B. die Auszeit beenden und wieder was mit Einkommen machen 😉


Nach dem Forenbeitrag bearbeite ich den Charakter gerade umfassender. Ich frage mich, was der Charakter der Metaphysik ist. Im Endeffekt doch ein Satz aus fertigen Elementen. Klassisch irgendwie. Und so schön komplett, mag man meinen.

Charakter lässt sich damit aber nicht fassen. Charakter ist vielmehr die Idee, die Begriffe, die wir verwenden, vorher zu untersuchen denn nicht immer bennenen nicht immer alles korrekt und so kann eine Idee in eine falsche Richtung gelenkt werden.

Genau das untersuche ich. Ich versuche zu verstehen und nutze dazu die Analyse meiner Sprache und der Systeme und das ist Charakteranalyse.

Hmm… Ich sollte fertig werden, ich bin auf Kritik gespannt. Vielleicht kommen ein paar Fragestellungen vorab, ich muss ja über was beispielhaft nachdenken als Theoretiker 🙂

Innovatives Management

Momentan habe ich die Zeit, meine Aufmerksamkeit in viele Richtungen zu lenken. Darunter das Innovationsmanagement und dem Problem, das Innovation nicht managebar sei. Ist dem so?

In meiner BWL-Ausbildung war Organisationslehre mit am interessantesten, speziell die Herausforderung der logischen Verknüpfungen zwischen allen Organen. Mein Ergo: unsere Darstellungen lassen die optimale Organisation nicht verbildlichen.

Nach einem Beitrag von Günther Dück musste ich mal wieder über das Problem nachdenken. Es sind ein paar Jahre vergangen, also steht da jetzt mehr an Kontext zur Verfügung 😉

Welche Anforderungen werden an eine neue Unternehmensform also gestellt werden?

  • Es muss die Menschen berücksichtigen, ihren Charakter und Gruppendynamiken
  • Ohne Forschung keine Erfindung und Erfindung ist Innovation
  • Bereitschaft zur Dissonanz und Veränderung

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Informationstheorie und Disruption

Die Utopie, nur noch sehr wenig arbeiten zu müssen, ist nah. Es ist keine Frage des Obs sondern des Wanns. Warum passiert das jetzt?

Dazu muss man zunächst verstehen, dass wir mit der IT über Nachrichtentechnik im weitesten Sinne sprechen. Nur eben das nicht Physik sondern Mathematik die Grundlage ist. In der Umsetzung bauen wir zwar auf dem Physik auf, sie dient aber lediglich als Spielplatz. Als die ersten Chips gebaut wurden, war das toll für die Ingenieure, die Mathematiker waren aber noch nicht fertig. Eigentlich haben wir nur eine Theorie bestätigt und darauf ein Geschäftsmodell aufgebaut.

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Update

Mein bescheidenes philosophisches Hauptwerk 😉 hat ein Update erfahren. Bislang standen hier nur Notizen – mehr oder weniger. Jedenfalls ist es jetzt diskussionswürdig, denke ich.

Jetzt geht das hier Im Blog schlecht. Also ab in die philosophischen Foren. Demnächst wird da mehr auftauchen. Ich bin gespannt auf die Resonanz.

Link

Sommermusik

Lange nichts „gehört“ seit Superheld offline gegangen ist oder? Mal das, was hier so läuft zwecks Sommer. Fehlt nur das passende Wetter 🙂

Dissipative Gesellschaftssysteme

Wer mich kennt, der weis was jetzt kommt: Politikbashing. Nicht ohne Grund, wie ich meine, denn wir haben die Wahl, Gesellschaftsmodelle, die ausbeuten, die nur leben weil sie sich aus ihrer Umwelt ernähren, nicht zu verwenden. Warum sollten dissipative Systeme abgelehnt werden?

Sozialismus und Nationalismus ist immer wieder Thema. Beide Modelle ernähren sich von anderen. Im Sozialismus ist das die Kultur anderer, die assimiliert wird. Bislang hat kein Volk oder Gemeinschaft dies überlebt. Der Nationalismus ist da verschlossener und er entfaltet seine Macht irgendwo in dieser Zurückhaltung: Letztlich überlebt er nur aufgrund seiner Ökonomie, die heute den Zufluss von außen braucht.

Nationalismus und Sozialismus braucht andere um selbst am Leben zu bleiben und das was ich Dissipative Gesellschaftssysteme nenne. Sie haben eine Supersymetrie im Sinn. Ohne Feind, ohne Geldquelle, ohne Inspiration kann nichts leben, auch nicht wenn wir noch so viele sind und 120% Mehrheiten erreichen würden, es funktioniert nicht. Merkt das niemand oder warum stehen diverse, vor allem dissipative Ideologien nicht mehr in der öffentlichen Diskussion? Aufklärung funktioniert anders…

Ich bin…

…“aus Tradition progressiv“ oder „progressiv konservativ“ wenn ich alten Texten, vor allem der Gesellschaft dahinter, eine größere Beachtung schenke als es Progressive und Konservative gerne sehen?

Konstruktivismus relativ radikal

Ich bin mal wieder auf den Konstruktivismus gestoßen. Einer meiner ersten Themen in der Philosophie mal wieder etwas neu betrachtet.

Der Radikale Konstruktivismus wird gerne weniger ernst genommen, geht er sich sehr weit. Aber er findet sich eben auch in der Physik, im Doppeltspaltexperiment. Einsteins Meinung, der Mond sei auch da, wenn er nicht hinsehe, verdankt er nur dem Fakt das dort ausreichend Wirkung ist um Interaktion und damit die Materialisierung der Elemente zu ermöglichen.

Man findet ihn auch in der Debatte um die Privatsphäre. Wir betreiben jeden Tag Metaphysik. Sie generiert unser Weltbild, unsere Basis, die Heimat, wenn wir herumdenken. Werden wir kontrolliert, so hat das Einfluss auf unser denken und im Rückschluss auf die Metaphysik. Denn wenn wir echte Kritik betreiben wollen, dann müssen wir die Position des unbeobachteten Beobachters einnehmen, ein Gedankengang, der so nicht geplant sein kann.

Der Radikale Konstruktivismus kann halt doch was 😉