Natur und Kultur

Hmm… vielleicht sollte ich den Text „Über mich“ überarbeiten und Naturalist hinzufügen. Meine Gedanken drehen sich nicht um Dinge, die der Mensch gemacht hat, ich möchte die Welt an sich verstehen. Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten ist nun mal die Natur.

Auf der anderen Seite bin ich Mensch und Menschen machen Dinge. Davon mag einiges natürlich sein, aber aufgrund seines Intellekts gibt es auch Sachen auf diesem Planeten, die zweifelsfrei Kultur sind.

Beides gilt es zu respektieren, wobei die Natur selbst den wenigsten Respekt verspürt und Kultur nur in Grenzen geduldet wird – was auf irrigen Grundlagen autopoietischer Systeme zurückzuführen ist, welches System hat schon Grenzen und warum dann ausgerechnet die selbsterhaltenden? Hinzu möchte ich argumentieren, dass der Charakter keine Grenze kennt sondern jedes System sowohl sich als auch seine Umwelt sehen muss. Entferne ich die Umwelt durch Abgrenzung, bricht die Grundlage des Systems, das Warum es überhaupt zum System gekommen ist, weg. Mit Grenzen fehlen Ressourcen.

Zurück zur Natur, wenngleich wir schon mitten drin sind. Mein Naturalismus kennt also keine Grenzen, meine Natur ist alles, vom kleinsten bis an die Grenzen des Universums. Ich bin aber kein Materialist, und hier folgt die zweite Kritik an subnaturalistischen Ideen. Die Natur ist nicht nur Materie, sie ist auch Energie. Materialismus steht somit nur auf einem Bein der Natur, beispielsweise der Marxismus. Er kennt Energie nicht. Statt dessen setzt er auf Wissenschaft, die aber aus materialistischer Sicht nie mehr sein kann als Empirie und Wörterzählen.

Mein Naturalismus kennt auch glauben. Nicht in religiöser Natur sondern als wohlwollende Annahme. Naturalisten müssen glauben um von einer phänomenologischen Erkenntnis zu einer echten und valide Theorie zu gelangen. Wer die Natur beobachtet wird eine Vielzahl von Dingen sehen, die ohne Vorwissen oder weil noch nicht bekannt lediglich ein Phänomen sind. Die Konstruktion der Theorie erfolgt unter Annahmen und glauben, den Feinschliff erhält sie in der Diskussion und durch Kritik. Um zu einer naturalistischen Theorie zu gelangen ist glauben ein sehr nützliches Werkzeug. Erst ein übertriebener Konservatismus macht aus Glauben eine Irrlehre.

Wir müssen an der Stelle so langsam die Kultur einführen. Kultur ist was Menschen so machen. Das älteste, was wir kennen und uns zuschreiben ist Musik. Erste Instrumente sind Zehntausende Jahre alt. Später, vor weniger als 10.000 Jahren, kam Ackerbau, Viehzucht, Physik, Astrologie und Religion hinzu. Vielleicht auch die Fähigkeit, Feuer zu beherrschen, was vor 75.000 Jahren gewesen sein soll. Kultur ist für mich, wenn der Mensch sein Umfeld soweit verstanden hat, dass er es reproduzieren und für sich nutzen kann.

Vergessen wird, das auch unsere Sozialsysteme Kulturgut sind. Sie sind keine Materie aber sie sind dem Geist entsprungen. Diese Informativen Objekte beruhen auf einer Einhaltung strenger Regeln, wie alles was, bezeichnenderweise, auf -mus endet 🙂 Auf diese Art der Erkenntnis werde ich noch eingehen und so, vielleicht, ein neues Bild unserer Wahrnehmung zeichnen

Kultur, bezogen auf dem Charakter, ist patrialistisch. Alle Systeme, sei es der Staat, das Auto, Energietechnologie, Mondflüge, usw. sind von Männern gemacht. Ihnen wohnt ein Zug inne, den man nur durch rationale, also männliche Denkweise erkennen kann. Auch das lässt sich durch die noch zu veröffentliche Erkenntnistheorie erklären, es zeigt sich aber auch bei einer detaillierten Analyse der Systeme. Sie sind an die Natur angelehnt, aber nie ganz natürlich. Um auf die autopoietischen Systeme zurückzukommen – zu die ich irgendwann selbst kommen will – so sehen wir konstitutive Elemente. Es mag Betrachtungsweise sein, aber ein solches Element finde ich in keinem Lebewesen. Was gibt uns Mensch die Form die wir haben? „Form Follows Funktion“ oder nicht? Es bedarf keinen konstitutiven Charakter im System, vielmehr ist davon auszugehen das Konstitution durch Selbsterhalt entsteht.

Kultur kann also natürlich oder synthetisch sein. Jedes Regelwerk kann bis zu einem gewissen Grad funktionieren. Natürliche meist besser als synthetische. Synthetik hat einen ganz eigenen Charakter, der nicht mit der Natur an sich kompatibel sein muss. Das rationale Gehirn benutzt Synthetik, quasi als Glaubensersatz. Aber was sagt das Herz und der Bauch?

Synthetik ist einseitig, Natur vielseitig. Testen wir unser Kulturgut gegen die Natur, wird es stabiler weil es gegen viel mehr getestet wird. Testen wir es gegen Synthetik, wird es so, wie wir es im Abbild entwerfen – was auch für Menschen gilt.

Menschen werden so wie man sie macht. Lehrer, die glauben ihre Schüler seien doof werden, nachweislich, doofe Schüler bilden. Es gelingt also mit dem synthetischen Abbild vom Schüler messbare Lernmisserfolge zu erzielen. Wenn ich mir nun vorstelle das wir junge Menschen haben, die sich für das größte der Welt halten, heute zu Lehrern ausgebildet werden ist eine infantile Gesellschaft eine logische Konsequenz.

Meine Konsequenz ist, mich auf die Natur der Dinge zu konzentrieren. Wir brauchen natürliche Rechte, die das Recht des Individuums und die der Gemeinschaft schlägt. Denn ohne Natur kein Individuum und ohne Natur und Individuum keine Gemeinschaft.

Identität und Liberalismus

Eine kontroverses Thema, und natürlich habe ich meine eigene Meinung. Ich will jetzt keine Kritik üben sondern versuchen, diese herzuleiten und zu beleuchten. Das meiste ist so oder so ähnlich schon beschrieben worden, also nicht unbedingt beeindrucken lassen 🙂

Es gibt zwei Arten von Identität die von der Natur des Charakter herrührt. Es ist auch unsere Natur, beide Arten für uns zu nutzen, wir unterscheiden uns lediglich in der Laufrichtung oder Hierarchie.

Die eine Art ist, sich selbst als Teil einer Gemeinschaft zu sehen. Ich bin Bayer, ich bin Deutscher, ich bin Kölner, usw. Die Gemeinschaft ist die Kultur, in der wir sozialisiert werden, etwas transzendentes, in der wir Riten und Bräuche unbewusst und im guten vertrauen annehmen und, wenn ich es verantworten kann oder erhalten will, tradiere.

Die andere Art ist, sich als Individuum zu sehen. Ich bin Ingenieur, ich bin Bäcker, usw. Ich übernehme hier bewusst die Kultur, die Riten und Bräuche. Ich bin nicht weiter in der Pflicht oder Verantwortung, die Tradition wird durch die Freiwilligkeit Institutionalisiert oder ist sogar deshalb darauf angewiesen.

Natürlich sind wir nicht nur auf der einen oder anderen Seite zu finden. Wie Homoökonomikus verwenden wir selbstverständlich beide Arten, womit sich die Identität eines Menschen immer kooperativ, aus beiden Arten zu sehen ist.

Wir verwenden diese Arten aber nicht gleichwertig. Wir haben einen primären Charakter, eine primäre Identität. Aus ihr ergibt sich, wie wir denken und handeln. Die andere ist unser Backup auf welches wir uns berufen, wenn berechtigte Kritik auftaucht.

Die Stabilität der Identität ist abhängig von der Validität der Kultur oder der Gemeinschaft. Validität meint, das vorhandene Konzepte, Kontexte, Bedeutungen nachvollziehbar und funktionstüchtig sind. Ist dem nicht so, kann das Konstrukt durch Diskussion und Kritik in Zweifel gezogen werden.

Die stabilsten Konstrukte sind die mit langer und gelebter Tradition – wobei ich Tradition damit umreiße, dass wir nur sinnvolles an unsere Kinder weitergeben und jeden Brauch fallen lassen, wenn er nicht mehr gebraucht wird oder uns Schäden zufügte. Es ist das, was im Liberalismus die Vernunft übernimmt.

Sich auf eine solche Kultur berufen zu können wird bei Angriffen auf die Identität recht gut argumentieren können. So sind die am wenigsten anfälligen, die die auch mehrere tausend Jahre alt (Judentum zB.) sind, während junge Kulturen sich an diesen schnell aufreiben (Deutschtum zB.) 😉

Weniger stabil sind Konstrukte, deren Idee – wie gezeigt – relativ jung oder synthetischer Natur ist. Bei einem Angriff besteht die Gefahr, die Grundlagen seiner Identität zu verlieren. Insbesondere dann, wenn die Identität auf einem Konstrukt beruht, das „wie Rasierklinge auf Rasierklinge“ steht.

Wissenschaftler können beim Verlust der wissenschaftlichen Grundlage so ihre Identität verlieren. Die Diskussionen werden entsprechend hart geführt. Wer mit dem Rücken zur Wand, bzw. vor dem nichts steht, der wird kämpfen.

Die Gewichtung der beiden Varianten hängt von Charakter des einzelnen ab. Kombensative Charaktere (mein Systemcharakter bedarf ein Update *g) werden eher zur Kombination „erst Ich, dann Wir“ neigen, katalysatorische zu „erst wir, dann Ich“. Dieser scheinbare Gegensatz löst sich mit dem Ergebnis, der Funktion der Identität und seines Charakters.

Katalysatoren möchten selbst stabil bleiben. Sie vereint die Gleichheit des Individuums, des Katalysators. Dies bedarf ausreichend Kenntnis vom Mitmenschen, womit das Wir stets präsent ist. Eigentum verpflichtet ist ein Spruch aus diesen Kreisen, oder auch die Tatsache, dass das individuelle Recht da endet ist, wo das Recht anderer beginnt. Ihnen ist das Wir wichtiger als das Ich. [Update weil deutlicher: „präsenter als das Ich“]

Kompensatoren hingegen halten die Umgebung stabil. Dies bedarf einer Anpassung, Spezialisierung des Individuums. Sie sind deshalb Experten, die ihren Bereich in der Gemeinschaft optimal ausfüllen. Das diese strikte und strenge Aufgabenteilung überlebensnotwendig für die Umwelt, dem Charakter ist, sehen wir in der strengen Kontrolle jedes einzelnen und übernatürliche Rechte wie, missbräuchlich, Vernunftrecht sowie in Protokollen und Prozessen.

Geht es besser? Ja: Naturvölker agieren, matristische im besonderen, nach dem Konsensprinzip. Wenn man die Menschen befragt, stellt sich heraus, das jeder, auch der, der nicht an der Diskussion beteiligt ist, zwar keinen Prozess kennt, aber trotzdem sicher sind das a) jemand anwesend ist, der seine Gruppe vertritt, als auch b) jemand, der seine persönlichen Interessen vertritt. Sie vertrauen auf die oben herausgearbeitete Gruppen- und der Individalidendität, sie akzeptieren beide und trennen ihr Kollektiv nicht anhand dieser Identitäten. Es ist unsere Natur kooperativ zu sein.

Und was ist daran jetzt liberal? Die Kultur, Wir wichtiger zu nehmen als Ich. Das selbst ist noch nicht Liberalismus. Das wird es erst, wenn wir ihren Ursprung berücksichtigen, die Vernunft. Das sich befreien aus Zwängen, aus Herrschaft und Gewalt. Mit Mut als einzelner und Vernunft als Gemeinschaft, immer dessen bewusst, dass wir in Wahrheit unvernünftig sein können und der Möglichkeit, diese falsche Vernunft zu entfernen, ohne die Identität zu verlieren.

Energie und Geld

Kapitalismuskritik ist vielfältig, was aber unbestritten, auch unter echten Kapitalisten, ist, dass das Geldsystem kaputt ist.

Eine Alternative ist Gold. Gold gilt als Wertspeicher und soll Tauschmittel sein, bzw. werden. Problematisch ist die Kombination mit dem Eigentumskonzept jeder sesshaften Gesellschaft, ein Keim möglichen Neids – wenn echte Werte zum Tausch UND Speichern verwendet werden. Daher sollten wir unser Tauschmittel auf eine andere Basis stellen.

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Die Hure Vernunft

Was gute Sitte ist soll Recht werden, Naturrecht. Was schlechte Sitte ist, dem sollten wir entsagen. Das gute vom schlechten zu trennen bedarf der Vernunft.

Wenn wir an eine Gott glauben und dieser verlangt sich selbst zu kasteien, dann darf jeder Mensch sich erheben und sein Leid zum Ausdruck bringen. Mit Vernunft wird so dieser schlechten Sitte für die Zukunft eine neue Sitte untergeschoben, das Vernunftrecht.

Mit Vernunft können wir dissipativen Gesellschaftssystemen den Rücken zu wenden. Systemen, die zum überleben mehr Ressourcen brauchen als sie an ihre Umwelt abgeben – gerne auch leicht vergiftet. Deren Gemeinwohlstand führt zu Ausbeutung, Bevormundung und Sklaverei anderer. Irgendwer wird bezahlen, ganz bestimmt aber nicht die Teile des Systems selbst. Dissipativ eben.

Heute wollen wir die Gesellschaft verändern. Mehr Klimaschutz, mehr Nähe zur Natur, mehr Gedanken über das Wie Wir Leben machen, das soll gute Sitte werden. Vermeintlich, das System, mit dem wir dies wollen, die Institutionen die es machen sollen, sind Dissipativ. Die Vernunft ist nicht die Vernunft, geboren aus dem Mut des Einzelnen, es ist die Vernunft eines vereinnahmenden Systems.

Vernunft ist heute die Hure dieser Systeme die immer dann durchs Dorf gejagt wird wenn wir, die Menschen, wieder im Lichte einer Einheit, mit einem guten Gewissen und im guten Glauben, dass diesmal alles besser würde, unsere Sitten überarbeiten sollen. Eine Hure, die man aus dem Hut zaubert und sich so sexy gibt, das man dem nur schwerlich widerstehen kann, wenn sich irgendwo irgendwer irgendeinen Vorteil verspricht. Sie vernebelt uns die Sinne und macht unwillig jede andere Form der Vernunft zu akzeptieren. Diese kranke Vernunft ist unser Ideal geworden.

Ich plädiere für eine emphatische Vernunft! Eine die einschließt und nicht ausgrenzt. Eine Vernunft die gutes Recht produziert und nicht nur für den kurzfristigen Erfolg, der eigenen Existenz wegen, aus dem Repertoire gezogen wird. Keine Bevormundung mehr, genau das wollte die Vernunft, selbst denken war die Devise. Vernunft ist für alle und es kostet Mut und _im Anschluss_ viel Energie sich von dieser Hure der Bequemlichkeit und Ausbeutung loszusagen und dem schönen Dingen einen Flow zu geben – der dann gerne gute Sitte und aus ihrem Wesen zu gutes Recht werden darf

[Ich habe den Beitrag zurückdatiert weil er bereits andernorts veröffentlicht ist. So passt dann die Timeline hier im Blog wieder 😉 ]

Charakterupdate

[UPDATE] vom Update. Charakter der Systeme ist soweit lesbar und verständlich(er). Ich bin auf die Kritik aus dem Forum gespannt. Jetzt kommen für mich ein paar neue Themen, z.B. die Auszeit beenden und wieder was mit Einkommen machen 😉


Nach dem Forenbeitrag bearbeite ich den Charakter gerade umfassender. Ich frage mich, was der Charakter der Metaphysik ist. Im Endeffekt doch ein Satz aus fertigen Elementen. Klassisch irgendwie. Und so schön komplett, mag man meinen.

Charakter lässt sich damit aber nicht fassen. Charakter ist vielmehr die Idee, die Begriffe, die wir verwenden, vorher zu untersuchen denn nicht immer bennenen nicht immer alles korrekt und so kann eine Idee in eine falsche Richtung gelenkt werden.

Genau das untersuche ich. Ich versuche zu verstehen und nutze dazu die Analyse meiner Sprache und der Systeme und das ist Charakteranalyse.

Hmm… Ich sollte fertig werden, ich bin auf Kritik gespannt. Vielleicht kommen ein paar Fragestellungen vorab, ich muss ja über was beispielhaft nachdenken als Theoretiker 🙂

Innovatives Management

Momentan habe ich die Zeit, meine Aufmerksamkeit in viele Richtungen zu lenken. Darunter das Innovationsmanagement und dem Problem, das Innovation nicht managebar sei. Ist dem so?

In meiner BWL-Ausbildung war Organisationslehre mit am interessantesten, speziell die Herausforderung der logischen Verknüpfungen zwischen allen Organen. Mein Ergo: unsere Darstellungen lassen die optimale Organisation nicht verbildlichen.

Nach einem Beitrag von Günther Dück musste ich mal wieder über das Problem nachdenken. Es sind ein paar Jahre vergangen, also steht da jetzt mehr an Kontext zur Verfügung 😉

Welche Anforderungen werden an eine neue Unternehmensform also gestellt werden?

  • Es muss die Menschen berücksichtigen, ihren Charakter und Gruppendynamiken
  • Ohne Forschung keine Erfindung und Erfindung ist Innovation
  • Bereitschaft zur Dissonanz und Veränderung

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Informationstheorie und Disruption

Die Utopie, nur noch sehr wenig arbeiten zu müssen, ist nah. Es ist keine Frage des Obs sondern des Wanns. Warum passiert das jetzt?

Dazu muss man zunächst verstehen, dass wir mit der IT über Nachrichtentechnik im weitesten Sinne sprechen. Nur eben das nicht Physik sondern Mathematik die Grundlage ist. In der Umsetzung bauen wir zwar auf dem Physik auf, sie dient aber lediglich als Spielplatz. Als die ersten Chips gebaut wurden, war das toll für die Ingenieure, die Mathematiker waren aber noch nicht fertig. Eigentlich haben wir nur eine Theorie bestätigt und darauf ein Geschäftsmodell aufgebaut.

„Informationstheorie und Disruption“ weiterlesen

Update

Mein bescheidenes philosophisches Hauptwerk 😉 hat ein Update erfahren. Bislang standen hier nur Notizen – mehr oder weniger. Jedenfalls ist es jetzt diskussionswürdig, denke ich.

Jetzt geht das hier Im Blog schlecht. Also ab in die philosophischen Foren. Demnächst wird da mehr auftauchen. Ich bin gespannt auf die Resonanz.

Link

Sommermusik

Lange nichts „gehört“ seit Superheld offline gegangen ist oder? Mal das, was hier so läuft zwecks Sommer. Fehlt nur das passende Wetter 🙂

Dissipative Gesellschaftssysteme

Wer mich kennt, der weis was jetzt kommt: Politikbashing. Nicht ohne Grund, wie ich meine, denn wir haben die Wahl, Gesellschaftsmodelle, die ausbeuten, die nur leben weil sie sich aus ihrer Umwelt ernähren, nicht zu verwenden. Warum sollten dissipative Systeme abgelehnt werden?

Sozialismus und Nationalismus ist immer wieder Thema. Beide Modelle ernähren sich von anderen. Im Sozialismus ist das die Kultur anderer, die assimiliert wird. Bislang hat kein Volk oder Gemeinschaft dies überlebt. Der Nationalismus ist da verschlossener und er entfaltet seine Macht irgendwo in dieser Zurückhaltung: Letztlich überlebt er nur aufgrund seiner Ökonomie, die heute den Zufluss von außen braucht.

Nationalismus und Sozialismus braucht andere um selbst am Leben zu bleiben und das was ich Dissipative Gesellschaftssysteme nenne. Sie haben eine Supersymetrie im Sinn. Ohne Feind, ohne Geldquelle, ohne Inspiration kann nichts leben, auch nicht wenn wir noch so viele sind und 120% Mehrheiten erreichen würden, es funktioniert nicht. Merkt das niemand oder warum stehen diverse, vor allem dissipative Ideologien nicht mehr in der öffentlichen Diskussion? Aufklärung funktioniert anders…