Fitbit Charge HR via Linux syncen

Da habe ich mich doch spontan zu einem Fitbit Charge HR hinreisen lassen. Das Teil war auch zack im Haus und beim auspacken fällt mir ein: Du hast Linux. Tja, Fitbit selbst bietet keinen Lilnux-Client an. Wie also syncen, ohne ständig Bluetooth auf dem Handy laufen zu lassen?

Die erste Einrichtung muss über die App erfolgen. Mit ihr wird das Gerät nach Anleitung erstmal bei Fitbit registriert und dem Account zugeordnet, den man angelegt hat.

Als nächstes werfe man seinen Linux-Rechner an und installiere Galileo. Das ist das Tool, mit dem man über den mitgelieferten USB-Dongle syncen kann. Unter Ubuntu/Debian ist das denkbar einfach:

sudo add-apt-repository ppa:cwayne18/fitbit
sudo apt-get update
sudo apt-get install galileo
sudo start galileo

Fertig. Nun wird alle 15 Minuten ein Sync durchgeführt. Danke nach da.

Weitere Infos und Optionen zu Galileo, findet ihr hier.

Home Assistant

Tja, da gabs einfach mal nichts zu sagen. Warum? Weil es mit dem Home Assistant einfach klappt.

Ich habe mich mal an das Thema Home-Automation herangewagt. Erst hatte ich FHEM auf dem Plan,  bis ich die wirren Anleitungen gesehen habe. Als Alternative habe ich mich dann für das recht junge Projekt Home Assistant entschieden. Es ist in Python geschrieben und trägt aktuell die Version 0.11. Grund war vor allem die breite Basis an Komponenten. Es kann die wichtigsten Protokolle und hat Schnittstellen zu eigentlich allen großen Diensten und Homehardware-Anbietern wie nest oder Philips. Die ganz neuen Sachen z.B. von Gigaset habe ich noch nicht gesehen, ist aber auch nicht dramatisch wenn man mit vorhandener Hardware beginnt.

Basis ist ein Raspi mit dem aktuellen Raspian. Die Installation der Home-Assistant-Software ist in drei Minuten erledigt. Kein gefummel, nichts.

Meine Ausstattung ist bislang ein Philips-Hue-System mit 5 Lampen sowie zwei Thermostate für die Heizkörper auf Homeaticbasis. Außerdem liegen hier noch Funksteckdosen herum die angeblich nach dem FS20-Protokoll empfangen.

Nach der Installation war die Hue sofort erkannt und auch die anderen Geräte im Netz wurden mir angezeigt (Fernseher, DVD, NAS). Das wichtigste für mich erstmal: Mein Handy.

Und dann? Dann kam der CUL von Busware und wollte installiert werden. Anleitung herausgeholt, den Stick geflasht, fertig. Wie einfach es manchmal geht 🙂

Da ich keine Homeatic-Zentrale habe und auch nicht möchte, habe ich auf dem Raspi noch eine virtuelle Zentrale installiert. Nennt sich Homegear. Was soll ich sagen… Ist drin und läuft. Wieder kein gefummel. Nach dem ersten Login wurden meine Thermostate gefunden und ich konnte sie nach Anleitung bequem einrichten.

Home Assistant musste ich dann nur noch mitteilen, dass ich da ein Homegear auf localhost habe und das wars. Zack werden die Thermostate angezeigt. Es ist die aktuelle Einstellung und die aktuell gemessene Temperatur zu sehen.

Einzig die Funksteckdosen spielen nicht mit. Als Sender habe ich einen FS1000, den Standardsender, würde ich behaupten. Einrichtung etc. ging bequem, nur ob er was schickt oder ob die Dosen einfach nicht mitspielen, dass ist mir nicht ganz klar.

Naja, ich hab noch lust auf ein Netatmo-Teil und so nen Lichtwecker. Außerdem habe ich ne Waage mit App, vielleicht bekommt man sowas ja auch noch rein.

Und dann wäre zu wünschen, dass es für die Weboberfläche bald mal eine Nutzerverwaltung gibt. Das wäre perfekt, denn viel mehr als das was man da hat, braucht man einfach nicht. Es macht Spaß mit dem Programm zu arbeiten weil immer alles da ist. Die wenigen male, die es kurz gestockt hat, sind da schnell vergessen. Ich selbst werde mich dann mal an die sog. Rezepte machen. Licht an wenn ich nach hause komme und a) die Sonne untergegangen ist und b) es nicht Schlafenszeit ist – es muss ja nicht jeder geweckt werden. Morgens aufgeweckt werden indem das Licht angeht wenn es noch dunkel ist, wäre die nächste Sache. Außerdem soll das Licht ausgehen, wenn ich nicht da bin und die Heizung an den Wochenenden heruntergeregelt werden, wenn ich tagsüber die Wohnung verlasse. Und last but not least möchte ich mir Szenen erstellen um z.B. das Licht fürs gemeinsame Kochen vorzubereiten und per Klick auf Essen umstellen oder für den DVD-Abend alles einrichten lassen. Das wird ein Spaß 🙂

Identity Leak Checker

Einige werden ihn schon kennen, andere nicht, den Identity Leak Checker. Das Hasso-Plattner-Institut führt eine Datenbank mit geklauten und veröffentlichten Zugangsdaten. Man kann dort prüfen, ob und welche Daten bereits in der Öffentlichkeit sind. Welche genau, wird offenbar nicht verraten, auch nicht woher die Daten stammen. Meine Mailadresse und mein Passwort ist bekannt. Aber welches PW, dass weiß ich nicht. Schade, aber trotzdem interessant:

https://sec.hpi.uni-potsdam.de/leak-checker/search

via Heise

Kategorien in Magento exportieren und importieren

Es ist eine vielgestellte Frage und Antworten gibt es für ab 10 Euro bei Magento-Connect. Des Weiteren gibt es eine kostenlose Lösung, die bei mir aber nicht funktioniert hat. Und irgendwann bin ich auf diesen kleinen Blog gestoßen, der eine Lösung zum selberschreiben angeboten hat. Jetzt kann ich in Magento alle Kategorien exportieren und wieder importieren. Ein paar Handgriffe sind aber noch nötig gewesen.

„Kategorien in Magento exportieren und importieren“ weiterlesen

Aptana und git

Mein erster Anlauf war nicht so erfolgreich. Bis ich herausgefunden habe, dass die git-Funktionalitäten sich hinter „Team“ verbergen. Seit dem ist es einfacher. Trotzdem hatte ich noch ein paar Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Um es vorab zu klären: Aptana hat sein eigenes kleines git dabei!

„Aptana und git“ weiterlesen

Statischen Block bei Magento anzeigen

Ich war nach einem Hack, mit dem ich auf die Schnelle einen Block in Magento ausgeben kann. Den Umweg über XML und einer Template-Datei wollte ich vermeiden, das Template existiert und lange herumkonfigurieren wollte ich auch wieder nicht. Die Lösung:

<?php echo $this->getLayout()->createBlock('cms/block')->setBlockId('name')->toHtml() ?>

Hier

BlackBerry eingerichtet

Nachdem ich mein WebOS-Device vor etwa einer Woche abgegeben habe, bin ich nun soweit und kann sagen, mein BlackBerry ist eingerichtet. Es gibt vielleicht noch eine Sache, die ich mir genauer ansehen will und einen Bug, der Rest ist durch.

Mein Setup

Zuhause werkelt ein NAS von Qnap. Auf diesem NAS liegen meine Dokumente und Mediafiles. Die Mediafiles kopiere ich einfach so rüber, im Moment wieder per SMB, ansonsten in ein gemountetes Verzeichnis. Auf meinem NAS ist noch ein Qnote, welches voll mit Daten ist und nur per Web genutzt werden kann. Diverse Dienste wie den mediaplayer habe ich deaktiviert, lediglich ein Monkeydingens läuft.

Bei meinen Dokumenten arbeite ich mit Owncloud, da Qnap keinen Sync-Client für Linux anbietet. Die Owncloud ist somit für alle Dokumente verantwortlich und zudem meine Zentrale für Kalender und Kontakte.

Mein Schleppi ist schon etwas älter. Auf ihm läuft ein Xubuntu. Die Dokumente werden, wie beschrieben, mit Owncloud gesichert – abgesehen vom Backup – und stehen mir so überall bereit. Thunderbird arbeitet via CardDav und Caldav ebenfalls mit der Owncloud zusammen und synct mir somit Kalenderdaten und Kontakte.

Mein BlackBerry greift ebenfalls auf die Owncloud als Zentrale zu. Die Kalender und Kontakte werden direkt synchronisiert. Außerdem nutze ich WebDav im meine Bilder direkt in die Cloud zu laden (wenn WiFi vorhanden) und den Android-Client um direkt in die Cloud zu gehen. Darüber hinaus nutze ich den integrierten SMB-Server um größere Datenmengen wie Mixtapes auf das Gerät zu bekommen. Alternativ kann ich hier den File-Explorer mit WebDAV Zugang nutzen, wozu ich aber die Daten erstmal in die Owncloud bekommen muss.

Dienstleister

Am liebsten würde ich auf diverse Dienstleister verzichten. Aber mein NAS kann eben nicht alles oder bietet keine Clients für Linux und BlackBerry. Und so nutze ich noch Remember the Milk und jetzt auch wieder Evernote. Diese Dienste kann ich sowohl auf dem BB als auch auf Linux nutzen. Auf der einen Seite arbeiten native Apps, auf der anderen Tasque und Everpad. Außerdem habe ich mich auf dem BB mal wieder mit der Dropbox verknüpft. Die wird nirgends gesynct und so kann ich da wenigstens reingucken. Neu hinzugekommen ist Pushbullet. Mit ihm kann ich Nachrichten von einer Maschine zur nächsten senden. Mal sehen ob mir das was nutzt.

Fehler

Das meiste läuft. Alles läuft. Außer der Sync der Kontakte. Kontakte, die mit dem BB erstellt wurden, werden bei jedem Sync neu in die Owncloud eingetragen. Somit habe ich inzwischen von drei Kontakten jeweils 20+ Einträge. Das ist lästig und einen Workarround habe ich nocht nirgends gefunden. Das Problem besteht seit 2013 (älteste Forumeinträge) aber nichts tut sich. Hier muss ich dringed was tun, sonst bin ich bald wieder bei einem Dienstleister *grr.

Außerdem wollte ich mal Dukto ausprobieren. Kackt aber ab. Da ich andere Möglichkeiten habe, muss ich das Tool nicht nutzen und so gammelt es vor sich hin.

Weitere Fehler sind mir noch nicht untergekommen. Ich bin zufrieden.

Optimierung

Die Sache mit den Notizen beschäftigt mich. Einfache Notes lasse ich auf dem BB, ich brauche diese nicht überall. Das ich aber Evernote und RTM nutzen muss, gefällt mir nicht. Zumindest für Evernote gibt es eine Alternative: Tomboy in Verbindung mit dem Owncloud-Tool grauphel. Grauphel ist ein Tomboy-Server mit eigener Oberfläche in der OC. Von dort könnte ich meine Notizen auf meiner Schleppi und auf dem BB mit einer Android-App nutzen. Mich stört dabei das „Android“ und das die Notizen wirklich nut Text sind. Aufgabenlisten wäre klasse. Außerdem mag ich mein schwaches NAS nicht zu sehr belasten, es hat mit der Cloud schon zu kämpfen. Naja, irgendwann, wenn ich Zeit habe, werde ich es ausprobieren.

Die ToDo-Liste von RMT ist ebenfalls sowas. Ich nutze sie schon lange und es ist okay, lieber wäre mir aber ein Sync über meine Owncloud. Ich habe noch nicht nachgesehen, was es da gibt, aber ich ahne es schon: wenig und altes.

Es fehlt

Erstmal nichts. Ich werde sehen, wie sich das alles entwickelt und was ich so alles an alternativen noch haben werde. Meine zukünftigen Experimente landen dann hier 🙂