Swift Thrust

Warum funktionieren manche Teams besser als andere? Was ist die Motivation, die einen antreibt bestimmte Dinge zu tun, mag eine Grundfrage zu Swift Thrust gewesen sein. Swift Thrust ist aber viel mehr. Es erklärt wie erfolgreiche Teams funktionieren und das hat nichts mehr mit individueller, wenn überhaupt mit Motivation zu tun.

Swift Thrust erklärt warum und wie Hollywood-Teams funktionieren. Eine große Produktion hat hunderte beteiligte vor und hinter den Kulissen. Man kann bei der extremen Arbeitsteilung fast schon von Schwarminzelligenz sprechen, denn der Film am Ende des Projekts ist keineswegs determiniert, seine Qualia entsteht in diesem Schwarm.

Die simple Antwort lautet: Vertrauen. Jeder vertraut jedem. Es wird nicht gefragt und nicht diskutiert, jeder handhabt seine Kunst nach bestem Wissen und Gewissen. Es bedarf nur die Zündung der Idee und eine homogene Mischung aus Tätigkeiten und Wirklichkeiten die Vertrauen ermöglicht. Jeder Spezialist wird als solcher respektiert und erfüllt seine Aufgabe deshalb mit einer gewissen Motivation. Er kennt welches Rädchen er ist und weis um sein Wirken.

Mein Fazit ist daher, dass wir mit Swift Thrust erklärt wird, wie eine Gemeinschaft wirken kann, wie den Film zu erstellen. Es ist nicht das Wirken des Individuums. Ein solches kann den Unterschied in einem guten oder schlechten Film sein, das Wirken des Films ist aber durch seine Gesamtheit geprägt, in der ein solcher großer Kontrast der Künste und Gewerke eben auffällt.

Es ist der Anfang eines Teams das auf diese Weise sich selbst kennenlernen kann. In der folgenden Diskussion und Kritik kann weiter am Team oder am Individuum gearbeitet werden – sollte, oder hat wer schon ein freiheitliches Weltbild in der jeder sich zurechtfindet, also seine Aufgabe in der Gemeinschaft kennt?

Für ein Unternehmen kann Swift Thrust das bessere Teambuilding sein. Statt beim Klettern seine individuelle Angst zu überwinden ist es sinnvoller seine Angst und Misstrauen in der (-eigentlich- Zwangs-)Gemeinschaft zu überwinden (Teams, die sich aus freien Stücken zusammenfinden brauchen kein Swift Thrust). Ein guter Teamleiter mag aus einem klassischen Event Schlüsse für die Besetzung ziehen können, das neu besetzte Team arbeitet deshalb nicht per se effizienter und braucht nur erneut Teambuilding.

Es ist gut das Individuum zu fördern, keine Frage, nur ist Teambuilding dann der falsche Kontext, denn soetwas macht Swift Thrust. Es ist also besser fürs Unternehmen, die Gruppen permanent neu zu besetzen, wenn jeder die ihm zugedachte Aufgabe erfüllt. Wenn jeder darüberhinaus das kann was er tun soll, dann wird es sogar ein Erfolg.

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