Kein Gott – Kein Staat – Kein wirkliches Ideal

Der ersten Idee, die mich begeistert hat, war die der Anarchie. Zwar habe ich, aus heutiger Sicht, nicht verstanden, was die Propagandagesänge für eine Bedeutung hatten, aber ich denke schon, dass mir bewusst war, was mit „Kein Gott, kein Vaterland, kein Eigenkapital“ gemeint war, bzw. wohin die Reise gehen sollte, die zugrunde liegende Philosophie kannte ich nicht – sie wird ja auch nicht besungen oder so.

Mit etwas Abstand muss ich sagen, dass ich weiterhin Anarchist bin. Gemerkt habe ich das, als ich den Anarchokapitalismus kennengelernt habe. Etwas, was ich zum Wohle meines meinem linken Ideal unterdrücken musste, durfte auflegen. Seit dem interessiere ich mehr für Philosophie. Und nach mehr als einem Jahrzehnt und vielen Gedanken und Eindrücken kann ich meine Interpretation eines modernen Anarchismus festhalten.

Man kann natürlich noch hergehen und das Aufschreiben, wofür Anarchismus steht. Ich fände die Herangehensweise auch schöner, eine reine Antihaltung ist jetzt nicht sonderlich Attraktiv. Aber weil es mit drei Antihaltungen mal angefangen hat, möchte ich mit meinen drei Antihaltungen anschließen, ehe ich irgendwann mal schreiben werde, wofür aus meiner Sicht Anarchismus steht.

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