Neue Rebellen

Ups, der Beitrag war schon online und ich hatte keine Zeit mehr, nochmal drüber zu lesen 🙂 Jetzt aber die Fassung, die schon eher geht.

Neue Zeiten brauchen neue Rebellen, ist doch klar oder? Wer will schon in einer Tradition verharren, nur der Tradition willen? Wer sagt denn, dass die neuen Eliten die einzig wahren sind? Wenn dem so ist, sollten wir sie dann nicht anbeten? Oder wäre es nicht geschickter, sie weiterhin zu hinterfragen, zu kritisieren und dazu zu zwingen, an die Menschen statt an sich und ihre Tradition zu denken? Ist das neue Normal nicht auch irgendwann das alte Weiße? Oder ist es das nicht sowieso? Der Zahn der Zeit nagt eh allem, Rebellen sind die Zähne, die es braucht, fehlerhafte Strukturen aufzu(den)ken.

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Rechts vs. Links

Ich kritisiere die Linke ja schon sehr oft, obwohl ich mich selbst als eher Links einordne. Manchmal. In manchen Dingen bin ich aber Rechts. Ich bin kein linker Rechter und auch kein rechter Linker. Stehe ich auf beiden Seiten der Medaille? Wir kann ich das an Rechts und Links dann festmachen? Dazu habe ich mir zwei Erklärungen parat gelegt. Nach meiner Ansicht, gibt es zwei Arten von Medaillen, eine politische und eine gesellschaftliche.

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Everything is Marketing

Marketing ist die Gesamtheit aller Aktivitäten zur Marktbearbeitung. So oder so ähnlich wird es gerne zusammengefasst. Der Markt ist das aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage. In der Regel verstehen wir diese Begriffe in der Ökonomie verortet. Aber was ist, wenn das Angebot die Meinung oder das Narrativ ist und die Nachfrage der Wunsch der Menschen nach Sinngebung. Anstelle des Geldes stellen wir die Zustimmung. Auch dann kann und wird Marketing betrieben.

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Adorno

„[…] Wenn sie leben wollen bleibt ihnen nichts übrig als dem gegebenen sich anzupassen, sich zu fügen, sie müssen eben jener autonome Subjektivität durchstreichen, an welche die Idee von Demokratie appelliert. Sie können sich selbst erhalten, nur wenn sie auf ihr selbst verzichtet. Den Verblendungszusammenhang zu durchschauen mutet ihnen eben die Anstrengung und Arbeit der Erkenntnis zu, an welcher die Einrichtung des Lebens nicht zuletzt die zur Totalität ausgebreitete Kulturindustrie sie verhindert. Die Notwendigkeit solcher Anpassungen zur Identifikation mit bestehendem, gegebenen, mit Macht als solcher, schafft ein totalitäres Potenzial. Es wird verstärkt von der Unzufriedenheit und der Wut die eben jener zwang zur Anpassung produziert und reproduziert.[…]“

Adorno
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