Stockholmsyndrom und Interpunktionsproblem

Das Stockhomsyndrom dürfte den meisten bekannt sein: Geiseln beginnen nach einer Weile in Gefangenschaft Verständnis für den Geiselnehmer zu entwickeln. Sie beginnen Beispielsweise Dritte um Nachsicht mit dem Verbrecher zu bitten oder bauen nach der Tat eine Beziehung zu ihm auf.

Bei der Interpunktion geht es um die Startpunkte einer Kommunikation und beim Interpunktsionsproblem um die Störung bzw. um unterschiedlich wahrgenommene Interpunktionen. Bekannt ist hier Wazlawik und das Beispiel von einem Mann und einer Frau, bei der er sagt, er täte nichts weil sie nörgelt und sie behauptet, sie nörgle, weil er nichts täte. Man könnte auch Henne-Ei-Problem sagen. Jedenfalls ist unklar, ob nun das nörgeln oder die Untätigkeit zuerst da war.

Man könnte diese beiden Probleme auch auf den Staat, bzw. Religion im engeren Wortsinn, und der Gesellschaft übertragen.

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